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Autounfall: Darauf ist im Schadensfall zu achten

Eine kurze Ablenkung, schlechte Witterungsverhältnisse – schon Kleinigkeiten können zu einem Autounfall führen. Egal wie groß der Schaden ist, am Unfall Beteiligte sollten in jedem Fall die wichtigsten Schritte bei der Schadensmeldung und -beseitigung kennen, um unschöne Auseinandersetzungen und finanzielle Folgen zu vermeiden.

Wer in einen Unfall verwickelt ist, sollte zunächst feststellen, ob ein Schaden entstanden oder jemand verletzt worden ist. Sobald ein Schaden zu beklagen ist, ist es wichtig:

  • den Schaden und die Unfallsituation zu dokumentieren
  • sämtliche Unfallbeteiligte mit Meldedaten zu dokumentieren
  • Alkohol- oder Drogeneinfluss festzustellen und
  • ggf. die Polizei einzuschalten.

Letzteres gilt insbesondere dann als sinnvoll, wenn

  • größere Sachschäden oder Personenschäden zu beklagen sind
  • mindestens einer der Beteiligten unter Alkohol- oder Drogeneinfluss steht
  • die Situation zu eskalieren droht
  • die Schuldfrage strittig ist oder
  • wenn es sich um einen Fahrer bzw. ein Fahrzeug aus dem Ausland handelt.

Übrigens: Die Polizei kann auch bei Bagatellschäden informiert werden.

Versicherung benachrichtigen – und dann?

© benjaminnolte - Fotolia.com

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Nach der Klärung von Identitäten und dem gegenseitigen Austausch der Versicherungsdaten muss die Kfz-Versicherung schnellstmöglich informiert werden. Heißt konkret: Binnen einer Woche, bei Unfällen mit Toten sogar innerhalb von 48 Stunden. Ab hier übernimmt die zuständige Assekuranz und die Schadensregulierung beginnt. Unbedingt zu vermeiden, um finanzielle Einbußen zu verhindern:

  • sofortiges Schuldeingeständnis
  • falsche oder unvollständige Angaben
  • Schadenmanagement der gegnerischen Versicherung und
  • vorschnelle Reparaturen ohne dass der Versicherungssachverständige Zeit für eine Begutachtung hatte.