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Damit der Freundschaftsdienst nicht zum Fiasko wird: Das sollten Sie beim privaten Autoverleih beachten

39 Prozent aller Autobesitzer in Deutschland verleihen ihr Auto mehr oder weniger regelmäßig an Familienmitglieder, Freunde und Bekannte. Doch nur die wenigen Autobesitzer machen sich darüber Gedanken darüber, wie es dabei mit dem Versicherungsschutz steht. Ein genauer Blick in den Versicherungsvertrag ist notwendig, damit der Freundschaftsdienst bei einem Unfall nicht zum Fiasko wird.

Versicherungsverträge für beliebige Fahrer sind teurer

© thodonal - Fotolia.com

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Sparfüchse vereinbaren oft mit der Kfz-Versicherung, dass nur eine bestimmte Person das Auto fahren soll. Denn dadurch erreichen sie in der Regel sehr niedriger Versicherungsprämien. Wenn nun aber ein Freund oder ein Familienmitglied mit diesem Auto einen Unfall verursacht, wird es teuer. Zwar kommt die Versicherung für die Schäden auf, die den Unfallgegner entstanden sind. Doch der Autobesitzer muss mit einer Vertragsstrafe rechnen, die nicht selten die Höhe eines Jahresbetrags haben kann. In der Regel verlangen die Versicherungen zusätzliche Nachzahlungen, indem sie dem Autobesitzer rückwirkend eine höhere Versicherungsprämie berechnen, die die Benutzung des Autos durch andere Fahrer einschließt. Dadurch kann ein Wechsel der Autoversicherung sinnvoll werden.

Wer beabsichtigt, sein Auto zu verliehen, achtet am besten schon beim Abschluss der Kfz-Versicherung darauf, dass das Auto von anderen Personen genutzt werden darf.

Nur Vollkaskoversicherung deckt Schäden am eigenen Fahrzeug ab

Eine besondere Belastung für die Freundschaft entsteht durch die Schäden am eigenen Auto. Denn werden die Schäden durch einen Dritten verursacht, kommt nur eine Vollkasko-Versicherung für den Schaden auf. Der Versicherungsnehmer wird aber in eine niedrigere Schadenfreiheitsklasse herabgestuft und muss in der Folge höhere Beiträge bezahlen. Gibt es keine Vollkasko-Versicherung, bleibt der Autobesitzer auf den Kosten sitzen und muss sich individuell mit dem Verursacher einigen. Bei größeren Summen wird es besonders schwierig, denn auch die Privathaftpflichtversicherung greift meistens nicht.