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Erfahrene Autofahrer stellen kein erhöhtes Unfallrisiko dar

Insbesondere auch aufgrund der Einführung des neuen EU-Führerscheins im Scheckkartenformat kommt immer mal wieder die Diskussion auf, ob denn zur Verlängerung der Führerscheine nach ihrer zehnjährigen Gültigkeit eine Gesundheitsprüfung vorgeschrieben werden sollte, obwohl die Politiker vor Jahren betont hatten, dass es keine Umtauschpflicht des Führerscheins geben würde. Schon seit 2013 verdichten sich jedoch die Hinweise darauf, dass die bisherigen Führerscheine umgetauscht werden müssen.

© bilderstoeckchen – Fotolia.com

Daher lohnt sich der Blick darauf, ob denn erfahrene Autofahrer wirklich ein höheres Unfallrisiko darstellen würden oder nicht. So berichtete die Wirtschaftswoche vor einiger Zeit, dass das Unfallrisiko von Senioren ab dem 75. Lebensjahr höher sein würde. Deshalb würden die Autoversicherungen nicht nur bei Fahranfängern, sondern auch bei älteren Autofahrern altersspezifische Tarife anbieten.

Allerdings neigt sich in vielen Fällen die Waagschale nicht zu Ungunsten der Autofahrer mit viel Erfahrung: So berichtete die Welt, dass bei den PKW-Fahrern von 65 bis 74 Jahren 61 Prozent den Schadensfall selbst verursacht hatten. Was also noch keinen signifikanten Hinweis auf fahrlässiges Verhalten am Steuer liefert. Darüber hinaus haben Autofahrer in diesen Altersgruppen im Durchschnitt eine geringere Kilometerleistung, weshalb ihr Anteil an den Gesamtunfällen nicht so hoch sein dürfte.