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Silvesterschäden am Auto – Das ist zu beachten

Das Feuerwerk zum Jahreswechsel ist etwas Wunderbares. Das gilt zumindest für die meisten Menschen. Autofahrer, die ihr Fahrzeug nicht in einer Garage unterstellen können, sondern in eng bebauten Gebieten unterstellen müssen, sehen das unter Umständen anders. Schließlich können Böller und Raketen kostspielige Schäden verursachen. Aber wie begründet ist die Angst tatsächlich? Und wer haftet im Schadensfall?

Wie bedrohlich sind Böller und Raketen für mein Fahrzeug?

© Jag_cz – fotolia.de

Zunächst einmal lässt sich Entwarnung geben. Solange die hierzulande frei verkäuflichen Feuerwerkskörper nämlich sachgerecht eingesetzt werden, wird dem eigenen Fahrzeug in der Regel auch nichts passieren. Selbst explodierende Böller oder herabfallende Teile von Raketen werden nur in den seltensten Fällen für minimale Kratzer sorgen. Werden Dach und Motorhaube des Autos hingegen als Startrampe missbraucht, ist definitiv mit Schäden zu rechnen. Hitze und Funken sorgen nämlich nicht nur für hässliche Schmauchspuren, sondern können auch den Lack nachhaltig schädigen.

Was, wenn doch etwas passiert ist?

Handelt es sich nur um oberflächliche Verschmutzungen wie Schmauchspuren oder verklebte Böllerreste, ist eine Fahrt in die Waschanlage völlig ausreichend. Bei größeren Silvesterschäden wie Dellen, großflächigen Kratzern oder gar Glasbruch, springt eigentlich die Haftpflichtversicherung des Verursachers ein. Da dieser in den meisten Fällen aber nicht bekannt ist, ist die eigene Autoversicherung in der Pflicht. Während die Teilkaskoversicherung von Glasbruch über Explosionsschäden bis hin zu Brandschäden alle üblichen Schadensrisiken abdeckt, übernimmt die Vollkaskoversicherung sogar Vandalismusschäden und die Reparaturkosten für Beulen, die durch herabfallende Raketen entstanden sind; hier mehr über die Unterschiede zwischen Teil- und Vollkaskoversicherungen. Bei kleineren Kratzern lohnt das Einschalten der Versicherung allerdings kaum. Ein Lackstift ist hier die bessere Wahl.