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Steile Rampen – enge Stellplätze: Fahren und Gefahren

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Mehr als ein Drittel aller Autofahrer fühlt sich in einem Parkhaus oder einer Tiefgarage gelegentlich unwohl. Und das nicht allein wegen der Gefahr, in dunklen Ecken Opfer eines Verbrechens zu werden. Genau sind es 37 Prozent, die angeben, Schwierigkeiten hinter dem Steuer wegen der besonderen Herausforderungen mit diesem Parkangebot zu haben. 21 Prozent der Autofahrer versuchen daher, Parkhäuser und Tiefgaragen zu meiden. Das Meinungsforschungsinstitut Forsa erstellte hierzu eine repräsentative Umfrage mit 1500 Menschen über 18 Jahre im April und Mai 2018.

Schlechte Beleuchtung – wenig Rangierfläche

Besonders in städtischen Ballungszentren gibt es für Autonutzer kaum eine andere Möglichkeit als den Weg ins Parkhaus oder in die Tiefgarage. Dort warten fahrerische Herausforderungen, die es im Straßenverkehr so geballt nicht gibt:

  • enge Einfahrten
  • schmale Fahrwege
  • wenig Rangierfläche
  • steile Rampen für Ein- und Ausfahrt
  • unzureichende Beleuchtung

© parallel_dream – fotolia.de

Bei den steilen Rampen der Ein- und Ausfahrten sowie als Verbindungswege zwischen den Stockwerken drohen konkrete Gefahren für das Auto. Bei zu schneller Fahrt setzt es dort auf und es gibt Schäden an Auspuff, Unterboden oder Stoßstange. Dazu kommt ein weiteres Problem, das mit der allgemeinen Entwicklung im KFZ-Gewerbe zusammenhängt: Die Autos werden immer größer – die Stellplätze aber nicht. Lackreste an Parkhauswänden und Kratzer am Auto sind die Folgen davon. Um das zu vermeiden, steigen andere Autoinsassen vor dem Einparken am besten aus. Dann stellt die Person am Steuer den Wagen so ab, dass es auf der Fahrerseite genügend Platz zum Aussteigen gibt.

Es gilt die Straßenverkehrsordnung

Generell gelten in Parkhäusern und Tiefgaragen die gleichen Verkehrsregeln wie auch auf der Straße. Das bedeutet: Wer bei Einparken oder Ein- und Ausfahrt einen Unfall verursacht, handelt so, wie es die Straßenverkehrsordnung vorschreibt. Er muss auf den Besitzer des beschädigten Fahrzeuges warten oder die Polizei benachrichtigen, die den Unfall dann aufnimmt. Wer nur einen Zettel mit den eigenen Kontaktdaten an das andere Auto klebt, begeht Fahrerflucht. Dafür drohen sogar mehr als nur Geldstrafe, Punkte auf dem Verkehrssünder-Konto und Führerschein-Entzug. Der Verlust des Versicherungsschutzes wie KFZ-Haftpflicht und Kasko ist ebenfalls möglich. Die Autoversicherungen empfehlen, einen Unfall mit Fotos und dem Europäischen Unfallbericht genau zu dokumentieren.